Psychotherapie

In der systemischen Psychotherapie geht es nach unserem Verständnis darum, den Klienten und
seine Symptome im Kontext seiner Beziehungen und seiner Umgebung zu sehen und zu
verstehen. Probleme und Symptome entstehen in der Interaktion und der Kommunikation mit
relevanten Personen. Dieser Austausch beinhaltet neben leidvollen Anteilen auch
Lösungsversuche. Klienten verfügen in ihrem Erfahrungsspektrum also schon über Ressourcen,
welche für die gewünschte Veränderung benötigt werden. Unsere Aufgabe ist es, diese
Erfahrungen sichtbar zu machen und für Veränderungswünsche zu nutzen. Wichtige
Bezugspersonen können in die Therapie mit einbezogen werden.

Das besondere der systemischen Therapie besteht in ihrem Ansatz das ganze System zu
betrachten. Statt Probleme zu suchen werden Lösungen gefunden. Der Klient bestimmt Ziel,
Lösung und Arbeitstempo maßgeblich mit.

Insbesondere bei Depressionen, Burn-Out-Syndrom, Ängsten (Angststörungen), Süchten
(Substanzstörungen), Essstörungen und psychischen Störungen bei körperlichen (somatischen)
Erkrankungen kann systemische Therapie langfristig wirksam sein.